In Österreich richtet sich das Mietverhältnis nach dem Mietrechtsgesetz (MRG) und nicht nach dem deutschen BGB, und die Bonität wird üblicherweise über den Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) geprüft statt über die Schufa.
Ein freiwilliges Formular, in dem Mietinteressent:innen selbst Angaben zu Beruf, Einkommen, Zahl der einziehenden Personen und bisherigen Mietverhältnissen machen. Die Angaben sind nicht geprüft — genau deshalb wird zusätzlich eine Bonitätsauskunft verlangt.
Eine KSV1870-Auskunft zeigt Zahlungsstörungen der Vergangenheit. Sie zeigt nicht, ob die Miete Monat für Monat pünktlich überwiesen wurde. Für die Verarbeitung gilt die DSGVO: nur erforderliche Daten, Unterlagen abgelehnter Bewerbungen sind zu löschen.
Österreich ist EU-Mitglied, PSD2-Open-Banking funktioniert regulär. Mit Maja verbinden Mietinteressent:innen ihr Konto im Lesezugriff, Maja erkennt die wiederkehrende Mietzahlung und erstellt eine überprüfte Historie: Anzahl bestätigter Monatszahlungen, Pünktlichkeit und ein Zuverlässigkeitslabel. Geteilt wird per Link. Kontostand, Gehalt und sonstige Umsätze bleiben privat, eine Bonitätsabfrage findet nicht statt.
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